szmmctag

  • Die innere Stimme

    In einer schlaflosen Nacht sträuben sich mir die Nackenhaare auf. Gänsehaut umrankt meinen Oberkörper. Verleugnen lässt es sich nicht. Das Gefühl von Unwohlsein durchkämmt mein Dasein von Tag zu Tag. Ich hoffe nur, dass der Tag schnell annaht, an dem ich meine eigene Wohnung beziehen darf - mit der süßen kleinen Katze, die ich schon ein halbes Jahr mein Eigen nennen darf.
    Viel Zeit bleibt hoffentlich nun nicht mehr ~
    Gerade klopfte dieser Tard von nebenan wieder an meine Tür. Er bat mich meine Musiklautstärke zu drosseln. Ich tat es. Ich bat ihn sich zu entschuldigen. Doch die bekam ich allerdings nicht. Ich sollte die Musik wieder lauter machen. Doch ich bin ein zu gütiger Mensch. Eins sag ich euch, meine verehrten Leser: Berliner Burschenschaft - sowas von für'n Arsch. Eigentlich nur Deppen!
    Ich könnte so viel Böses tun. Doch eine ein mir selbst gerichtete innere Stimme sagt mir, es sei nicht richtig. Viele Menschen hätt' ich wehtun können - im akustischen und physischen Sinne. Niemals nie tat ich es. Beweist das nicht, dass ich nichts Böses will?
    Irgendwann fallen die Menschen selbst auf die Nase, schauen wer ihnen die Hand zu aufstehen hinhält. In diesem Sinne: Aufwiederlesen, bis zum nächsten Blog.

  • Fortschritt

    Mehr als 5 Monate ist es her, seitdem nach Berlin in diese Irren-WG gezogen bin. Der erste Satz zeigt wohl schon, wie geladen ich diesen Blog nun schreibe.
    Tiefster Hass hat mich letzte Nacht um 4.30Uhr heimgesucht. Klopf der werte Herr Nachbar mit 120 Dezibel an die Tür und will sich JETZT um 4.25Uhr mit mir bekannt machen. Wie hirnlos doch die Menschen sind.
    Doch ein Hoffnungsschimmer zeigt sich - gehen wir weiter in die Vergangenheit:

    Nun schon einen Monat kann ich der Liebe nicht leugnen, dass sie etwas wunderbares ist. Wir haben aufgrund der Entfernung jedoch sehr zu knabbern, aber das klappt irgendwann besser.

    Die Wohnungssuche hat wohl nun endlich ein Ende. Die Irren-WG wird nun bald nur zu Dritt statt zu Viert sein. Können die sich einen anderen Idioten reinholen. Hoffentlich ist der auch so unordentlich wie die anderen hier! Marzahn ich komme.

    Mein Uni-Leben ist leider weniger prickelnd. Aber ich finde, mein privates Leben sollte zunächst einmal in den Griff bekommen sein. Ich habe, wie ihr wisst, Physik und Lehramtbezogene Wissenschaften abgewählt & Mathe total verhauen. Vielleicht wird es das nächste Semester.

  • Paracetamol - Tabletten

    Man denkt oft an den Tod, aber ich denke trotzdem, dass Liebe stärker ist als jener Todesgedanke der gesamten Menschheit.
    Das sagt übrigends auch eine Hawaiianische Legende.

    Liebe ist etwas sehr wunderbares. Ich darf eigene Erfahrungen über sie sammeln. Es sind schon fast zwei Wochen, seitdem ich dich in meinem Herzen geschlossen habe - mein Schatz. Es soll ewig anhalten. Ich liebe dich einfach zu sehr, als dass ich dich jemals aus meinem Kopf verbannen könnte.
    Wahrscheinlich halten mich manche echt für ein wenig verzweifelt oder verrückt. Kann gut möglich sein. Wisst ihr, liebe Leser, in langweiligen Situationen wünsche ich mir doch jemanden bei mir zu haben. Ich habe wenig Lust auf Szenengeplänkel oder sonstiger Partygänge. Aber irgendwas muss man ja machen. Da räumt man eben ein wenig das Zimmer auf. Was man findet das sind meist alte Schätze. Einen Stoffhamster, etwa 10 Centimeter groß und silbergrau, eine Socke aus längst vergangenen Tagen, schwarz und orange, und eine Schachtel Paracetamol-Tabletten, 500 Miligramm, 10 Stück verbleibend. Die hätte man gut gebrauchen können, als man Fieber und Kopfweh hatte.

    Dieser Blog ist übrigends auch aus Langeweile entstanden. Wie ich schon sagte: Irgendwas muss man schon mal machen.

  • Herzen haben Flügel

    Schon lang sah ich keine Sterne oder gar die Sonne am Himmel. Ich werde den ersten Sonnenstrahl genießen, sollte er irgendwann am Horizont durchscheinen.
    Einen lebendigen Sonnenstrahl habe ich erst kürzlichst mein Gesicht durchstreifen lassen. Und das ist die Geschichte:
    Weihnachten - das Fest der Liebe. Liebe in meiner Familie ist sehr niedrig gehalten. Ich liebe meine Mum, meine Schwester, meinen Dad und meine Großmutter. Doch sie selbst untereinander können nicht miteinander. Die Familie - gesplittert in viele Einzelteile und ich mittendrin. Viele besondere Menschen habe ich gesehen als ich in meiner Heimatstadt gewesen war. Ich war Kaffee trinken, auf der Bowlingbahn, war sogar auf der Tanzfläche mein Hüftgold bewegen und habe mein Baby - meine Katze - wiedergesehen. Silvester habe ich bei einer sehr guten Freundin und ihrer Familie verbracht. Ihre Familie ist unberührt und ganz. So eine wünsche ich mir genauso. Habe ich euch schon einmal gesagt, dass man viele sonderbare Personen im Internet kennenlernen kann, liebe Leser? Ich schrieb täglich mit einem Jungen. Ich hatte gedacht das neue Jahr kann nicht besser sein als das letzte. Warum auch? Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber ich habe nicht wirklich gehofft - ich habe es einfach geschehen lassen. Schon am zweiten Tag des neu angebrochenen Jahres ging der Chat bis tief in die Nacht hinein. Es war schon sehr besonders. Am dritten Tag schrieben wir noch intensiver und noch länger. Am vierten dann der Tag des Kennenlernens. Unsere Herzen schlugen schon zuvor, als wir im Chat geschrieben hatten oder per Skype bzw Teamspeak miteinander gesprochen hatten. Dieser sonderbare Junge kommt selbst nicht aus Berlin. Er wohnt noch etwas weiter weg.
    4. Januar 2013 - 15.17Uhr: Seine Bahn fährt in den Berliner Bahnhof "Zoologischer Garten" ein. Was ich euch, meine Leser, bis gerade eben verheimlicht habe, ist ein Paradies voller Gefühle. Man merkt, dass es "Liebe auf dem ersten Blick" wirklich gibt. Und so ist es auch! Die Liebesformel sprachen wir schon am Vorabend aus. Am Bahngleis umarmten wir uns. Ich nahm seinen Kopf mit der linken Hand und führte seinen Mund zu meinem. Ein doch wohl eher ungeschickter Kuss verbindete uns.
    Ich nenne ihn mein Schatz, mein Spatz, mein Liebling, mein Engel. Aber noch aussagekräftiger klingt: meine große Liebe!
    Mum - das ist er, du darfst ihn Sohn nennen.
    Dad - du weißt ich bin kein Arbeiter, er ist es.
    Großmutter - sei einmal stolz auf mich, ich liebe ihn. Die Urenkel kannste knicken.

    Nun an dich selbst gerichtet: Du, der mein Herz im Nu erorbert hat. Ich liebe dich so wie du bist, nicht anders. Dein Lächeln zeigt mir jedesmal, dass du wirklich glücklich bist, wenn ich in deiner Nähe bin. Nach jedem Kuss - dein Lächeln zeigt mir jedes Mal, dass ich dir so gefalle, wie ich eben bin. Ich liebe dich vom ganzen Herzen. Ich denke, träume und fantasiere nur von dir.

  • Was für ein Leben!

    Ihr kennt doch diesen Jungen, den ich einst in Hellersdorf im Café mit Stromausfall kennenlernte? Nun ja, ich habe ihn geliebt. Warum "habe"? Das ist die Geschichte:

    Am Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt des Alexanderplatzes. Eigentlich sollte das ein Treffen für meine alte Freundin von damals werden. Ich habe mich dennoch entschlossen IHN mitzubestellen. Er war auf dem Weg. Um diesmal alles schnell über die Bühne zu bringen, hier die Kurzfassen. Ich habe ihn zur Begrüßung einen Kuss, den zweiten, aufgedrückt. War schön ihn dabei zu haben. Er lernte meine Freundin kennen. Sie musste nach Hause. Und ich war noch länger mit ihm allein. Wir gaben uns an diesem Abend sicher noch 4 oder 5 Küsse. Immer auf dem Mund. Und auch er tat es. Einen Abend später ginge es ihm wohl nicht gut. Den DVD-Abend meidete er. Mit Keksen konnte er allerdings spielen - es ging ihm wirklich schlecht...
    Zwei Tage später - eine Nachricht in Facebook. Er ist mit einem anderen Jungen zusammen. Aus heiterem Himmel konnt ein Junge in seine Freundesliste und sie scheinen ein Paar zu sein. Eine andere Freundin, nicht die vom Markt, saß neben mir. Auch sie wusste von den Geschehnissen in Hellersdorf. Sie war auch geschockt. Ich rührte mich nicht. Mein Atem stockte. Alle Emotionen umsonst. Alle investierte Zeit umsonst. Alles umsonst gewesen! Ich muss ihn vergessen.
    Schreckliches Leben...
    Meine Freundin war an dem Tag, an dem ich die Nachricht sah, nicht zufällig bei mir. Wir hatten etwas kleines vor. Aber es wurde etwas ganz großes. Ich kenne sie aus der Schule. Sie ist ein witziges Mädchen, mit einem sehr lustigen Nachnamen. Sie und zwei andere Mädchen aus der Schule trafen sich mit mir, um wieder auf den Weihnachtsmarkt Alexanderplatz zu gehen. Deja vu! Es verlief ganz normal.
    Normales Leben...
    Später am Abend, fragte ich sie, ob sie lust auf das Konzert von Chapeau Claque hätten. Sie be-ja-ten es Gott sei dank! Ich denke sie haben es, denke ich, nicht bereut. Es war ein sonderbarer Abend. Ich habe einen neuen alten Freund aus Berlin wiedergesehen. (Seine Worte: Ich will mit den Leuten, die ich mag, Zeit verbringen!) Das tat er auch. Die Band strahlte eine sonderbare Energie aus. Ich war sehr berührt.
    Wunderbares Leben...
    Doch er ist fort. Ich denke auf ewig...

  • Seitdem er es weiß - ...

    Ich glaube das hier wird ein nicht so langer Blogeintrag wie der Letzte!

    Seitdem er es weiß - kein Zeichen mehr von Zuneigung.
    Seitdem er es weiß - Wenige Worte, keine Anrufe.
    Seitdem er es weiß - sieht er mich nicht mehr.
    Und seit ich es weiß - bin ich nicht mehr ich selbst!

    Ich will nicht zurückgelassen werden
    Entfernung war ein Freund von meiner
    Atem fangen in einem Netz von Lügen
    Ich habe den Großteil meines Lebens damit verbracht
    Wellen reitend, Akrobat spielend
    Schattenboxen die andere Hälfte
    Lernen wie man reagiert
    Habe ich die meiste meiner Zeit verbracht

    Kelly Clarkson - Catch my Breath

  • Und Ja ich schwör' auf dich

    Der Rückblick auf die letzte vergangene Woche bleiben in schöner Erinnerung in mir bestehen. In dieser Woche habe ich mehr erlebt, als manchmal in einem Jahr, wo ich in Eisenhüttenstadt gewohnt hatte. Berlin bringt mich an meine Grenzen und öffnet mir neue Tore in ein neues Leben.

    Ich kann mich kaum oft genug bei einer bestimmten Person bedanken, die mich hier in Berlin von Anfang an begleitet. Kaum vorzustellen, wie ich ohne diese Person auskommen sollte.

    Die Woche begann nicht mit einem Montag, mit dem Besuch der Uni, sondern am Freitag Nachmittag mit einem Umzug, den ein Kumpel geplant hatte. Zu zweit setzten wir uns in den Transporter in Richtung Sachsen - Chemnitz. Am gleichen Abend schon einiges eingeladen; langsam wird man sich unsicher, ob der Rest noch Platz im Wagen findet. Am Samstag um die Mittagsstunde rum - die letzten Ecken des Umzugswagens vollgeproppt, bis zum Anschlag. Wieder in Berlin angekommen, kam uns der Zweifel, ob wir das zu viert in den vierten Stock schaffen würden. Mit Erfolg die Teilnehmerzahl so gut wie verdoppelt. Schnell doch war der Wagen leergeräumt. Pause!
    Sonntag - ein Tag, wie ich feststellen musste, der meist keine guten Nachrichten bringt. Meine Vorgesetzte kam von Hütte nach Berlin. Ich erfuhr, dass meine Mitbewohner mich nicht mehr begrüßen, da ich ihre Veranstaltungen nicht mehr mitmache. Wie bitte?! Das was mir in den Kopf sprang, war der Satz: Lecket mich! Merke: Auch Sonntage sind mitunter krank!
    Montag und Dienstag dann wieder in der Uni rumgespukt. Ich bin ja nur körperlich aber nicht geistlich anwesend. Deswegen check ich wohl auch Mathematik nicht! Haha!
    Mittwoch - ein Tag, wo ich viel in Gedanken versank: Wann schreibe ich denn endlich den nächsten Block? Werde ich Weihnachten glücklicher sein, als jedes Weihnachten zuvor? Wird mich meine Mietze wiedererkennen, wenn ich nach Hause zurückkehre? Meine Güte.... John... reiß dich am Riemen!!!
    Donnerstag - der Härtetag in der Uni. Ich habe zum vierten Mal die 8Uhr Vorlesung verschlafen. Nein, nicht schon wieder! Mit dem Laptop im Freiblock von 14-16Uhr ereilte mich eine Nachricht. Geplant war ein Abend zu Dritt in der Szene. 3:20Uhr Freitags am Nollendorfplatz U-Bahnstation. Toll war dieser Nachtausflug. Ich habe gelacht und getanzt, was man bei mir tanzen nennen kann. Der Club ähnelte fast einer Gaskammer. 4:30Uhr Freitag - ab ins Bett.
    Die Woche endet noch nicht! Bei mir hat die woche 9 Tage. Noch immer Freitag. Kurzfristig mit einem Jungen geschrieben und ein Treffen in Hellersdorf ausgemacht - eine Stunde U-Bahn fahren. Er beflügelte mich mit nur wenigen Blicken. Er zog mich in seinen Bann. Ich schmelze förmlich dahin. So lieblich kenne ich meine Stimme gar nicht, gar schon piepsig. Ich habe mich kaum getraut zu reden, so unangenehm war der Klang meiner Stimmbänder. Unsere Blicke kreuzen sich mehrfach. Seine Augen waren glänzend und leer. Er schien wirklich glücklich zu wirken. Genauso ging es auch mir. Stromausfall!!! Wie jetzt?! Da geht man einmal auf Toilette beim ersten Treffen mit dem süßesten Jungen der Welt, betätigt den Lichtschalter und der Strom streikt urplötzlich! Im Dunklen saßen wir nun da. Das Schicksal wollte es so. Die Schatten umkreisten uns. Es waren wunderschöne Momente. Ich hatte Angst, dass er meinen Herzschlag in mancher Stille zwischen den Konversationen hörte. Was nicht schlimm gewesen wäre. Er hätte mich eh nicht rot anlaufen gesehen, da es ja dunkel war.
    Ich hab ihn jetzt schon sehr lieb!
    Von Hellersdorf in Richtung Flax. Diese Bar in der ich bei meinem ersten Ausflug in Berlin war, als ich her gezogen bin. In Gedanken immer bei ihm. Mit meinen immaginären Flügeln hätte ich glatt abheben können. Ich war hin & weg.
    Es war eine wunderschöne Unterhaltung. Gelacht, geredet und geschrieben. In diesem Sinne erstmal: Happy Birthday Flax, Happy 18th!
    Samstag, der letzte Tag. Ich habe die letzte Nacht kaum schlafen können. Warum? Ich habe ständig diese Szenario im Kopf gehabt. In mehreren SMS war von einem Kuss die Rede. Ständig diese Lust ihn zu Küssen verirren die Träume in den "wachen Zustand". Echt krass. Ihm ging es nicht gut. Und ich wollte unbedingt wieder bei ihm sein. Ihn in den Arm nehmen, ihn gute Worte einreden und dieses Szenario in die Existenz entlassen. Diesmal ohne Stromausfall in diesem Café vom Vorabend. Ich schlug vor die letzte halbe Stunde draußen zu verbringen. Natürlich mit Hintergrund. Ich wusste nicht, wann es Zeit war es zu tun. Mir war kalt. Auf einer Bank saßen wir. Er kam näher um mir - ein Mensch, der eine wandelnde Heizung darstellt - Wärme zu geben. An seiner Schulter gekuschelt, wurde mir wirklich warm. Mein Herz fuhr Formel 1, so schnell schlug es. Der Moment des Abschieds rückte wieder näher. Er musste weg, ich musste weg, wir beide hatten keine Zeit füreinander. 3 Minuten bis die U-Bahn fuhr. Ich dachte mir: Jetzt wird's eng John, mach was! Die Anzeige blinkt auf, die Bahn kommt. Die Bahn steht. Die Türen öffneten sich. Eine Umarmung genügte nicht. Und da geschah es! Der erste Kuss seiner und meiner Lippen. YES! Endlich. Nun wusste mein Herz nicht ob es aufhören sollte zu schlagen oder noch schneller Formel 1 fahren. Es war wunderschön. Ohne weitere Worte mit schnellen Schritten in die Bahn hineingesetzt.
    In Moabit angekommen, die Einweihungsparty des Kumpels, dem ich beim Umzug geholfen hatte. In Gedanken immer bei ihm. Kaum zu fassen. Ich war nie so gefesselt. Herz! Schlag doch nicht so laut!

    Und Ja ich atme dich
    Ja ich brenn' für dich
    Und Ja ich leb' für dich...jeden Tag
    Und Ja ich liebe dich
    Und Ja ich schwör' auf dich und jede meiner
    Fasern sagt Ja

    Silbermond - Ja

    Es war ein wunderschöner Abend in Moabit. Sonntag um eine unbekannte Uhrzeit zuhause im Bett. *schlummer*

  • Der erste Abend seit damals

    Die Gedanken schwenken hin und her. Mein Geist schweift rüber und dann wieder zurück zu mir.

    Eingekuschelt unter zwei Decken denke ich an den ersten Abend zuhause, seit meinem Umzug in die Hauptstadt Deutschlands. Es war ein wundervoller Abend. Schön war es die Mieterschaft zu sehen. Am schönsten einfach war es, sich wieder daheim zu fühlen. Mit Großmütterchen und meiner kleinen Süßen.

    Freitag:
    Ich plane meinen Abschied doch zu feiern. Besorge unzählige Getränke, Knabbereien und Musik. Das Warten ist wohl das schlimmste. Ich kann noch ein wenig mit meiner Mietze kuscheln; Sie verwöhnen. Wie sie es gern hat.
    Dann ist es endlich so weit. Alle sind da. Alle sechs Bewohner unseres Aufgangs. Ich rede mir den Mund fusselig. Sage zu jedem ein Wort persönlich. Von Angesicht zu Angesicht. Mir kamen fast die Tränen. So hat ich das aber nicht geplant, liebes Schicksal!!

    Samstag:
    Ausnüchterung. Aufräumaktion. Aufenthalt. Die drei A's! Bis 11Uhr liege ich im Bett und denke daran, wie gut ich es doch hier hatte. Luxus ist etwas, was nur reiche Pümpel haben. Das stimmt gar nicht - Wir Kinder haben es auch!
    Den Keller im Nu' aufgeräumt, geschrubbt und sortiert. Das war ein Klacks.
    Der Aufenthalt war einerseits wunderbar, aber auch enttäuschend. Ich erhoffte mir einige Freunde zu sehen, aber das wurde wohl nichts. Keiner wollte da sein. Somit mehr Zeit für mich selbst und meiner Luna!

    Sonntag:
    Tag des erneuten Abschieds. Ich drücke meine Oma so fest ich kann, denn der Tag, an dem wir uns wiedersehen, ist noch fern. Meine Katz' in den Arm genommen, ihr Mut gemacht für ihre Operation. Ich liebe ihren Blick!
    Kurz bei meiner Mama vorbeigeschaut. Meine Ziehmama - die ist toll!
    Un dann, ehe man sich versieht, sitzt man im Zug - zurück in die neue Heimat.

    Die Wochen danach:
    Viele Tage vergehen, ich denke sogar Wochen, und ich lebe mich weiterhin ein. Ich treffe immer noch diesen Jungen, vom dem ich die guten Seiten an Berlin zu sehen bekomme. Ich freue mich immer mehr verrückte Leute von ihm kennen zulernen. Die Uni wird immer schwieriger. Doch langsam krieg ich das hin - sehr langsam. Ich kuschel mich an ihm. Wir kennen uns nun schon einen ganzen Monat lang. Er ist etwas kalt. Ich wandelnde Heizung musste ihn doch wärmen. Es ist schön ihn kennengelernt zu haben!

    GoodbyeHeaven - Ich will noch nicht zu dir. Ich bleib noch etwas hier unten!

  • S.O.S. - Herz in Not

    S.O.S.
    Herz in Not
    Sei mein Echolot
    Fühlst Du nicht
    Mein Signal
    Sehnsucht Ultraschall.

    Ich kann es gar nicht glauben, aber so ein Gefühl beschert mich wirklich zum ersten Mal. Ich hatte zwar schon eine Beziehung, jedoch kann man das gar nicht vergleichen.

    Er sprach von Konflikten. Meines Erachtens nach ist die ganze Welt ein Konflikt. Keiner weiß doch warum wir überhaupt hier sind, auf dieser Erde. Zudem gibt es nicht nur einen Konflikt für sich selbst, NEIN! Jeder hat mehrere Konflikte, manche schwerwiegender andere nicht so sehr. Es entstehen immer weitere Konflikte. Man kann sie die Alten lösen, die Neuen lösen, manchmal gelingt es einem aber einfach nicht. In meiner Familie gibt es auch drei/vier Konflikte, aber ich kann sie nicht wieder gut machen. Manch einer weigert sich einfach etwas für sein Herz zu tun. Leider.

    Mein eigner größter Konflikt ist wohl wirklich die Daseins-Frage. Wer bin ich? Was mache ich hier? Gott verdammt! Naja da kommt die Antwort wohl später...

    Noch kribbelt es!

    Ich drücke ihn gerne!

    S.O.S. - Herz in Not
    Blümchen

  • Auf einem Stuhl

    Ich habe nie ganz verstanden, wie mich das Schicksal so begleiten kann. Aber heute komm ich meiner Antwort immer näher.

    Viel Zeit, um genau zu sein mehr als 19 Jahre, hat es mich gekostet. Doch eins weiß ich nun. Auf einem Stuhl zu sitzen und in Blog.de seine eignen Gedanken zu äußern kann auch sehr befriedigend sein.

    Ich habe auf meinem Lebensweg nicht viel geschnallt um ehrlich zu sein. Aber eines weiß ich - ich darf einfach nicht aufgeben. Bin meist mit geschlossenen Augen durch die Welt gezogen. Ich war in London und habe fast keine Ahnung mehr wie es dort eigentlich war, in Rom und Neapel. Irgendwo fehlen Erinnerungen. Jetzt wo ich in Berlin seit etwa 1 1/2 Wochen wohne, weiß ich, dass ich die Augen doch eher geöffnet lassen sollte. Denn es ist anfangs für mich sehr schwer Anschluss zu anderen zu finden. Aber wenn ich mir so das Ganze mal anschaue: Die Universität, die ich besuche, weißt mir den Weg wenn auch nicht komplett; ich habe schon einen kleinen Freundeskreis aufgebaut, worauf ich sehr froh bin; und ich habe lustigerweise erfahren, dass eine ehemalige Schulkameradin hier wohnt.

    Ich würde gern weniger auf diesem Stuhl verweilen. Ehrlich gesagt würde ich gern mehr Zeit mit Personen verbringen, die ich hier kennengelernt habe. Auch der Gedanke daran, zurück in meine Heimatstadt, Eisenhüttenstadt, zukehren ist da. Aber bis dahin muss leider noch etwas Zeit vergehen.

    Berlin wird mir immer sympatischer. Eigentlich kann ich mich glücklich schätzen hier zu sein. Denn ohne diese Stadt und ohne diversen Foren würde ich hier echt auf dem Trocknen sitzen. Mein erster wunderbarer Abend mit einem richtig süßen jungen Mann ist geglückt. Dieser Abend war einfach irgendwo schon perfekt: Live Musik, Leute die wie ich sind, gemütlich und zugleich kuschlig und vor allem neue Freunde kennengelernt. Ich danke dir sehr dafür Fluflu.

    Es ist schön, dass es euch gibt meine Freunde. Ich liebe euch. Auch wenn ich nur auf einem Stuhl sitze. <3

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.